Daytrading für Anfänger – so geht’s

Wissen & Buch // Artikel vom 25.11.2020

Die anhaltende Corona-Krise hat unser Bewusstsein für Finanzen und die Anfälligkeit einzelner Branchen und Märkte geschärft.

Doch nach jeder Krise gibt es auch wieder eine Aufschwung, der sich vor allem auf den Finanzmärkten bemerkbar macht – und Sie können davon profitieren!

Wie? Das Zauberwort lautet Daytrading. Als Trading-Anfänger fragen Sie sich vermutlich, was genaue Sie tun und beachten müssen, um mit dem Trading auch Geld verdienen zu können. Wir geben Ihnen das Grundwissen, um die ersten Anfänge im Daytrading erfolgreich zu beschreiten.

Was ist Daytrading und wie funktioniert es?

 Daytrading ist der kurzfristige Handel mit Wertpapieren. Ein Daytrader kauft Wertpapiere und veräußert diese innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums, meist innerhalb eines Tages. Dabei versucht er, mittels geringer Kursschwankungen einen Profit zu erzielen. Um als Daytrader erfolgreich zu handeln, sollten Sie die Märkte in denen Sie aktiv sind, wie Ihre Westentasche kennen. Doch das allein reicht noch nicht. Sie sollten sich über die Auf- und Abbewegungen der Kurse auf dem Laufenden halten, um insbesondere mit liquiden Aktien, Indizes oder Währungen Gewinn zu erzielen.

In der Praxis handelt es sich beim Daytrading leider nicht um eine todsichere Weise, im Handumdrehen reich zu werden. Es sind sich alle Trader und Analysten einig, dass es sich um ein riskantes Geschäft handelt, auf das man sich nur einlassen sollte, wenn man den Markt und seine Risiken kennt. Machen Sie also Ihre Hausaufgaben gründlich, bevor Sie Ihr echtes Geld einsetzen.

Welche Vorteile bietet Daytrading?

Ein wichtiges Argument vieler Daytrader sind die sogenannten Swap-Kosten. Diese entstehen, wenn eine Position über Nacht gehalten wird. Die entsprechenden Swap-Raten finden Sie entweder in der Produktbeschreibung des Brokers, auf dessen Website oder direkt in der jeweiligen Handelsplattform: Es sind meist nur wenige Cent oder Euro pro Tag. Bei längeren Haltedauern von einigen Wochen oder Monaten können aber auch diese vermeintlich geringen Kosten ins Gewicht fallen.

Für viele Anfänger, die traden lernen wollen, hat sich ein kostenloses Demokonto bei einem Online Broker für CFD und Forexhandel wie der von Tickmill bewährt.

Wo liegt der Unterschied zum langfristigen Investieren?

Diese beiden Methoden sind wie Tag und Nacht. Anstatt als Anleger von den zukünftigen Aussichten eines Unternehmens zu profitieren, machen Sie sich kurzfristige Kursschwankungen zu nutzen, was wiederum mit einem viel höheren Risiko verbunden ist. Als Daytrader verbringen Sie den ganzen Tag hinter einem Bildschirm, um alle für Sie interessanten Kursschwankungen immer im Blick zu behalten und ja nicht zu verpassen. Als passiver Investor hingegen können Sie diese Zeit anderweitig nutzen.

Am Ende müssen Sie selbst entscheiden, nicht nur wie viel Geld, sondern auch wie viel Zeit Sie ins Trading investieren möchten. Eine ausführliche Anleitung zum Daytrading mit hilfreichen Tipps zum Erstellen Ihres Set-ups sowie Ihrer Strategie, finden Sie hier.

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