Die Geschichte der Geburt der Jeans

Wissen & Buch // Artikel vom 24.11.2021

Heutzutage trägt sie einfach jeder.

Ganz egal, ob mit Bluse, Hemd oder T-Shirt kombiniert –  Jeans gehören in jeden Kleiderschrank. Natürlich ist die Auswahl mittlerweile so groß, dass jeder seine Schokoladenseite mit dem passenden Paar hervorheben kann. Aber das war nicht immer so, denn diese Hosenart gibt es erst seit dem Jahr 1873 – wie es zur Schaffung des beliebtesten Kleidungsstücks überhaupt kam und wer sie geschaffen hat, erfährt man hier.

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Die Geschichte der Jeans beginnt mit der Entdeckung einiger Goldklümpchen in Kalifornien. Denn nach diesen Funden beschließen viele Menschen ihr Glück als Goldgräber zu versuchen und ziehen in den Westen der USA. Die Goldgräber benötigten natürlich auch reißfeste Kleidung, was mit normalen Stoffen kaum machbar war. Zu dieser Zeit verkaufte Levi Strauss Stoffe an den Schneider Jacob Davis. Dieser hatte eine fantastische Idee: Er versah die angebotenen Hosen mit Nieten, die die Stabilität des Stoffes verbesserten.

Diese Idee hatte vollen Erfolg, weshalb der Schneider schon bald Levi Strauss bat, sich bei der Anmeldung eines Patents und generell bei der Geschäftsidee zu beteiligen. Und so meldeten die beide 1873 das Patent an. Zunächst wurden die Hosen aus Segeltuchstoffen gefertigt, doch schon bald stiegen sie auf Denim um. Dieser Stoff wird auch heute noch zur Produktion von Jeans genutzt, da er als besonders reißfest gilt.

Zu dieser Zeit heißt die Jeans allerdings noch nicht Jeans, sondern Hüftoverall und wird hauptsächlich an Männer verkauft. Den Stoff beziehen die beiden erfolgreichen Händler aus der italienischen Stadt Genua, woher auch der Name Jeans stammt, der sich von der Aussprache des französischen Namens der Stadt Gênes ableitet.

Mit der Zeit breitet sich die Jeans durch Urlauber auf dem ganzen amerikanischen Kontinent aus, sodass die beiden Unternehmer ihre erste Fabrik eröffnen. Bis zum Jahr 1930 werden die Arbeiterhosen mit Hosenträgern getragen, die dann durch einen Gürtel ersetzt wurden.  Europa erreicht die Jeans erst in den 50er Jahren, da diese durch die amerikanischen Soldaten eingeführt wird.

In dieser Zeit wird das Kleidungsstück von der Arbeiterkleidung zum absoluten Kult. Von der Jugend wird die Jeans als Zeichen der Anti-Autoritären Bewegung anerkannt und wird somit zum Symbol der Freiheit. Im Jahr 1948 wurden die Hosen auch zum ersten Mal in Deutschland hergestellt. Nur fünf Jahre später beginnt auch die Produktion von Jeans für Frauen und das Lauffeuer rund um den Trend der Jeans kann niemand mehr stoppen!

In den darauffolgenden Jahren hat die Jeans ihre klassische indigoblaue Farbe verändert. In den 1980er Jahren begann man z.B. die Jeans chemisch oder mechanisch zu bearbeiten, um diese zu bleichen. Auch die Form der beliebten Hosen ändert sich, wie z.B. mit der Mode der Schlaghose, der Skinny Jeans oder der Mom Jeans.

Bestens über die Anfänge der Jeans-Mode informiert, musst man nur noch das Modell finden, dass einem am besten steht. Wusstest Du, dass du sehen kannst, ob dir eine Jeans passt, ohne sie anprobieren zu müssen? Dieser Trick ist besonders nützlich, wenn man gerade im Geschäft ist und keine Lust oder Zeit hat, um die lange Schlange vor der Umkleidekabine in Kauf zu nehmen. Alles, was man dafür tun muss, ist die Hose in die Hand zu nehmen. Anschließend legt man die zugeknöpfte Hose um den Hals. Wenn sich der Hosenbund perfekt um den Hals legt, dann passt die Jeans. Denn in den meisten Fällen entspricht der Halsumfang der Taille. Einfach mal mit der Lieblingsjeans austesten!

Jetzt kennst du nicht nur die Geschichte der beliebtesten Hose der Welt, sondern weißt auch, wie du sehen kannst, ob sie dir passt – jetzt steht dem Kauf einer neuen Jeans nichts mehr im Weg!

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