Mal- & Kunstreisen: Kreative Freizeitgestaltung für Reisende

Wissen & Buch // Artikel vom 09.10.2019

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In Deutschland, aber auch europaweit wächst die Nachfrage nach Mal- und Kunstreisen. Vielen Männern und Frauen unterschiedlicher Altersklassen hilft die kreative Arbeit in der Freizeit dabei, Abstand vom Trubel des Alltags zu gewinnen, neue Energie zu tanken und die Gedanken zu ordnen. Reiseanbieter, aber auch Vereine haben diesen Trend erkannt und laden die Kreativen zusehends zu Mal- und Kunstreisen ein. Während dieser Reisen bietet sich genügend Zeit, um seiner Leidenschaft in kleinen Gruppen oder auch allein nachzugehen. Darüber hinaus erwartet die Reisenden aber auch ein buntes Programm an verschiedenen Freizeitaktivitäten.

Kunstreisen haben besonderen Schwerpunkt

Gern werden Mal- und Kunstreisen einander gleichgesetzt; dabei verfolgen beide in der Regel ganz unterschiedliche Schwerpunkte. Kunstreisen sind so organisiert, dass sie den Teilnehmern die Kunst einer Region oder einer Epoche näherbringen. Häufig führen die Reisen in größere europäische Städte, die für ihre künstlerischen Werke und Museen bekannt sind. Während der Reisen erwartet die Teilnehmer ein spannendes Freizeitprogramm, durch das sie allerhand Wissenswertes über den Künstler und natürlich auch über die Entstehung seiner Kunstwerke erfahren. Ziel dieser Reisen ist es häufig, ein größeres Kunstwissen zu vermitteln.

Malreisen bieten Zeit für Kreativität

Malreisen sind ein wenig anders organisiert: Sie bieten deutlich mehr Freizeit, sodass sich die Teilnehmer kreativ entfalten können. Wichtiger Bestandteil der meisten Malreisen sind ausgesuchte Workshops, die während der Reisen besucht werden können und den Teilnehmern neue Maltechniken vermitteln, aber auch Raum für den gemeinsamen Austausch bieten. Die Malreisen können nach unterschiedlichen Schwerpunkten organisiert werden. Es gibt Reisen, die sich in erster Linie mit der Natur- und Landschaftsmalerei auseinandersetzen. Andere widmen sich dagegen der Portraitmalerei oder Städten und Gebäuden. Meistens werden die Teilnehmer bei den Malreisen mit allen erforderlichen Materialien ausgestattet. Sie erhalten also Zugriff auf verschiedene Farben, Leinwände und Pinsel, um die unterschiedlichen Techniken auszuprobieren und zu verinnerlichen.

Kreativzeit auf Reisen anders nutzen

Die freie Zeit auf Reisen können kreative Geister nicht nur zum Malen und Zeichnen nutzen. Wer Pinsel und Farbe nicht so zugewandt ist, kann sich im Schreiben probieren. So bietet sich als Reiseblogger beispielsweise die Möglichkeit, seine Eindrücke in Berichten festzuhalten. Reiseblogger erkunden die Welt, um die verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele ihren Lesern vorzustellen, aber auch um ihre Erfahrungen, die sie an verschiedenen Orten weltweit gemacht haben, zu teilen.

Dabei ist der damit verbundene Zeitaufwand höher als viele Leser annehmen. Neben dem eigenen Blog, der mit verschiedenen Posts gefüllt wird, kümmern sich die Blogger um die sozialen Netzwerke und bearbeiten sowohl Video- als auch Fotoaufnahmen. Wer selbst zum Reiseblogger werden möchte, muss neben einem gewissen Talent zum Schreiben vor allem Geschick zur Selbstvermarktung mitbringen. Weltweit gibt es viele bekannte Reiseblogger. Die meisten gehen dieser Tätigkeit allerdings nicht in der Freizeit, sondern hauptberuflich nach und bestreiten damit ihren Lebensunterhalt. Dabei ist der Zeitaufwand, der mit dieser Tätigkeit einhergeht, sehr hoch. Immerhin setzt jetzt Reise eine umfassende Planung voraus. Diese bezieht sich nicht nur auf die Ausflugsziele, sondern schließt auch die entstehenden Kosten ein.

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