Mit dem Rauchen aufhören: Tipps für Karlsruher

Wissen & Buch // Artikel vom 03.08.2018

Foto: ©istock.com/Diy13

„Endlich Nichtraucher!“ – viele Raucher träumen davon, endlich von den Glimmstängeln wegzukommen.

Zahlreiche Anlaufstellen in Karlsruhe bieten Hilfe zur Entwöhnung an. Die Angebote reichen von Gesprächsgruppen bis zur Akupunktur. Zum Nichtraucher werden an nur einem Tag? Der Psychologe Wolfgang Schnürer bietet das am Sa, 22.9. im Leonardo Hotel an. Das Seminar wird von verschiedenen gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst und soll die Grundlage schaffen für eine rauchfreie Zukunft.

Mentale Aspekte

Teilnehmern wird unter www.raucherentwoehnung-nichtraucher.de sogar eine Ein-Jahres-Garantie fürs Nichtrauchen versprochen. Andere Menschen haben es mit Methoden wie Akupunktur, E-Zigaretten oder einer Rauchfrei-Spritze erfolgreich geschafft. Rauchentwöhnung, so ist bei Schnürer zu lesen, ist allerdings keine rein körperliche Angelegenheit: Geist und Seele, wie er es nennt, spielen eine mindestens ebenso wesentliche Rolle. Wenig erfolgsversprechend ist es, darauf zu warten, dass sich der richtige Zeitpunkt von allein einstellt. Stattdessen raten Experten, den Zeitpunkt selbst zu wählen und das passende Setting proaktiv herbeizuführen.

Den Zeitpunkt festlegen

In besonders stressigen Phasen scheint es schier unmöglich, das unerwünschte Verhalten zu verändern. Lieber sollte der Start der rauchfreien Phase in eine Zeit fallen, in der sich der Noch-Raucher ausgeruht und stark fühlt. Um wirklich loszulegen, hilft die Vier-Wochen-Regel. Sie besagt, dass der Start innerhalb der kommenden vier Wochen liegen sollte, da sonst die Wahrscheinlichkeit, die Sache wirklich anzupacken, immer geringer wird. Wesentlich ist auch das Umfeld. Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, sollte sich Unterstützer ins Boot holen, die dabei helfen, besonders schwierige Phasen durchzustehen. Auch Hypnose kann helfen, Stress abzubauen.

Gute Vorbereitung

Konsequenterweise sollten auf der Stelle alle Rauchutensilien entfernt und weggeworfen werden, um einen spontanen Rückfall zu vermeiden. Ablenkung ist eine feine Sache und hilft über negative Impulse hinweg. Nicht immer so leicht händelbar sind die Entzugserscheinungen. Je nachdem, wie lange und wie intensiv jemand geraucht hat, können die Symptome sehr unterschiedlich ausfallen. Sich darauf mental vorzubereiten hat einen positiven Effekt. Hilfreich ist es, sich vorab Strategien zu überlegen, die den ungesunden Impuls kompensieren, wie zum Beispiel körperliche Bewegung, Kaugummi oder ein einfaches Glas Wasser. Auch mit Entspannungsübungen ist man bestens präpariert.

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