Tag der offenen Tür am KIT

Wissen & Buch // Artikel vom 12.06.2015

Hier entsteht Zukunft!

Seit der „Uni-Schau“ 2003 hatten die Karlsruher keine Gelegenheit mehr, einen Blick hinter die Kulissen „ihrer“ Uni zu werfen. Die ist seit fünf Jahren mit dem Forschungszentrum zum Karlsruher Institut für Technologie (KIT) fusioniert und stellte daher in den vergangenen Jahren die neu hinzugekommenen Standorte vor – Campus Nord und Campus Ost. Zum „Stadtgeburtstag“ ist nun wieder der Universitätsteil dran, der Campus Süd: mit einem Tag der offenen Tür am 27.6.

Für das KIT gibt es im Festivalsommer gleich mehrere Gründe, sich zu beteiligen: Im Jahr des „Stadtgeburtstags“ feiert die Polytechnische Schule, eine Vor-Vorgängereinrichtung des KIT, ihren 190. Geburtstag; zudem ist der Tag unter dem Motto „Effektvoll am KIT“ eingebettet in das Wissenschaftsfestival „Effekte“. Und schließlich stellt das KIT als „Supertanker“ unter den Karlsruher Wissenschaftseinrichtungen über zehn Prozent der Stadtbevölkerung: Rechnet man Studierende, Forscher und die Angestellten und Auszubildenden in Wissenschaft und Verwaltung zusammen, lernen, lehren, forschen und arbeiten rund 34.000 Menschen am KIT.

Am Tag der offenen Tür präsentiert sich das KIT in all seinen Facetten: als Forschungszentrum mit populärwissenschaftlichen Vorträgen, anschaulichen Vorführungen und spektakulären Experimenten; als Lehreinrichtung mit einem breiten Informationsangebot für Studieninteressierte und als Arbeitgeber mit einer eigenen Stellen- und Ausbildungsplatzbörse. Zahlreiche Angebote sind dabei speziell für Kinder geeignet, und wenn sich die Großen beispielsweise ganz in Ruhe einen Vortrag anhören wollen, steht die KIT-Kinderbetreuung parat. „Effekte“-Besucher landen auf dem Fußweg Richtung Schloss fast zwangsläufig auf dem Campus Süd: über den „Walk Of Innovation“, der an 30 Plakatstationen bahnbrechende Innovationen der letzten 300 Jahre vorstellt und erläutert, wie diese Erfindungen heute in der modernen Forschung weiterleben.

Auch an Kunstsinnige ist gedacht: Die Ausstellung „Art Of Science – Beauty In Creation“ zeigt Arbeiten internationaler Künstler, die in Zusammenhang mit dem Experiment „Compact Muon Solenoid“ entstanden sind. Und auch die Roboter lassen sich kennenlernen: Armar, der humanoide Roboter des KIT, hat es längst zu einer gewissen Prominenz gebracht; neu in der Familie sind Fifi, ein Transportsystem, das sich mittels Gesten steuern lässt, und AirQuad, ein fliegendes Auge, das Rettungskräfte unterstützt. Neben den beiden sind auch chirurgische Assistenzsysteme oder Systeme für automatische Spracherkennung und Übersetzung zu besichtigen, und wer mag, darf Fifi und einen kameragesteuerten Packassistenten auch mal selbst bedienen! -bes

Sa, 27.6., 10-19 Uhr, KIT-Campus Süd, Karlsruhe, Eintritt frei
www.kit.edu/effekte2015

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