Technische Entwicklungen im Handel

Wissen & Buch // Artikel vom 23.11.2022

3D-Drucker (Foto: kjpargeter/freepik.com)

Moderne Technik hat auch in der Geschäftswelt Einzug gehalten.

Einsatz moderner Technik im Handel

Mit dem weltweit umspannenden World Wide Web wechseln Waren sowohl physisch wie auch virtuell in Sekundenschnelle den Besitzer. Dasselbe gilt auch für den Ottonormalverbraucher. Wenige Klicks auf der Website des jeweiligen Warenanbieters und der gewünschte Artikel ist nach Eingabe der Kreditkartennummer im (virtuellen) Einkaufskorb, wobei der tatsächliche Erhalt der Ware ein paar Tage in Anspruch nehmen kann. Aber selbst dabei könnte theoretisch schon Abhilfe geschaffen werden mit bspw. der Nutzung von Drohnen für die Lieferung von Paketen. Ein anderer vielversprechender Ansatz wäre der Einsatz eines 3D-Druckers, womit man dann in der Lage wäre, ein erworbenes Objekt sofort auszudrucken.

Produkterhalt mittels 3D-Drucktechnik

Natürlich lohnt sich die Anschaffung eines eigenen 3D-Druckers nur, wenn entsprechend oft gedruckt wird. Firmen wie 3D-Scandruck in Karlsruhe bieten den 3D-Druck nach Einsendung einer CAD-Datei (Computer Aided Design) an. Falls diese nicht vorgelegt werden kann, offeriert das Unternehmen sogar ein Scanning des gewünschten Objekts. Das Prinzip, mit dem ein 3D-Drucker arbeitet, ist immer dasselbe. Schicht für Schicht wird das 3D-Objekt erstellt, mit einem ausgewählten Material. Dieses kann aus Metall, Kunststoff, Harz oder sogar Schokolade bestehen. Um mit dem entsprechenden Druck beginnen zu können, wird eine 3D-Datei benötigt, die mithilfe eines CAD-Systems zuvor kreiert wurde. Angewandt werden verschiedene Verfahren zur 3D-Druckerstellung. So wird für komplexe Formen oder ineinandergreifende Einzelteile eher ein Kunstoff-3D-Drucker bevorzugt, während Metall-3D-Drucker für additive Bauteile verwendet werden.

Moderne Kassensysteme in Ladengeschäften

Wer aber die personelle Beratung dem Einkauf per Internetbestellung vorzieht, wird mittlerweile kaum noch auf einen Tante-Emma-Laden ohne ein mechanisches Kassensystem treffen. Dort kann der Kunde je nach Präferenz in bar oder mit verschiedenen Systemen bargeldlos bezahlen. Bei letzterer Zahlungsart werden sogenannte POS-Systeme (Point Of Sales) eingesetzt, mithilfe derer man sowohl mit seiner Pin-Nummer durch Einstecken der Bankkarte in das Kartenfach oder aber auch komplett berührungslos seinen Einkauf begleichen kann. Hierfür wird die sogenannte NFC-Technik (Near Field Communication) verwendet. Erweiterungen der POS-Terminale enthalten, neben dem eigentlichen Bezahlsystem, technische Applikationen wie einen Bon-Drucker und einen Barcode-Scanner und mutieren so zur mobilen Kasse.

Bezahlen mit dem Smartphone

Eben genannte Terminals erlauben auch das Bezahlen mit dem Smartphone. Dazu muss das Handy wie eine Bankkarte NFC-fähig sein. Ein entsprechender Chip ist mittlerweile in jedem iPhone und anderen Smartphones eingebaut. Verschiedene Zahlungsweisen werden angeboten, dabei ist allen gemeinsam, dass eine zugehörige App betriebsbereit sein muss. Diese Anwendungen werden von den bekannten Großunternehmen wie auch Banken bereitgestellt. Im Hinterkopf muss auf jeden Fall behalten werden, dass die Anbieter diverser Bezahlapps in der Lage sind, ein Kundenprofil über das Kaufverhalten zu erstellen.

Fazit

Technische Erneuerungen haben auch in der Geschäftswelt Einzug gehalten und werden auch vermehrt genutzt. Insbesondere aufgrund der vergangenen zweieinhalb Jahre erfreut sich kontaktloses Bezahlen in Ladengeschäften einer steigenden Beliebtheit. Aber auch bei der Zustellung wird modernste Technik eingesetzt, um Lieferzeit und -kosten zu sparen. Denkbar sind u.a. der Einsatz einer Drohne bei der Paketzustellung oder der 3D-Drucktechnik, welche aufgrund immer raffinierterer Verfahren die gewünschten Objekte komplett oder in Einzelbauteilen ausdrucken können.

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