World Human Forum 2020 & SFS-Resonanzraum

Wissen & Buch // Artikel vom 25.05.2020

Am 24.5. ging das vom Festspielzentrum Ludwigsburg aus als digitale interaktive Konferenz veranstaltete „World Human Forum“ zu Ende.

500 aktive Teilnehmer in aller Welt waren am Wochenende vom 22. bis 24.5. an der Veranstaltung beteiligt. Das „World Human Forum“ sollte als Zukunftskonferenz erstmals außerhalb seines Gründungsortes Delphi als Kooperation mit den „Ludwigsburger Schlossfestspielen“ stattfinden und wurde aufgrund der Corona-Pandemie kurzfristig in eine digitale Konferenz transformiert. Es wurde 2016 in Delphi, Griechenland als humanistische Antwort auf das „World Economic Forum“ in Davos und das „World Social Forum“ in Porto Alegre gegründet. Die gemeinnützige und unabhängige globale Initiative arbeitet u.a. mit den Vereinten Nationen und ihren Organisationen zusammen und entwickelt für das Europäische Kulturzentrum Delphi eine neue Rolle am Standort des Weltkulturerbes.

Die „Ludwigsburger Schlossfestspiele“ haben auf ihrer Website einen „Resonanzraum“ eingerichtet – einen Blog, um nach der Absage der ursprünglichen Festivalformate die neue Programmatik, die ins Digitale übertragenen Projekte und die „Welt Bürger Innen“ vorzustellen und während der Corona-Krise mit den Festsspiel-Gästen im Austausch zu bleiben.

Der ursprünglich im Festivalzentrum im Schlossinnenhof geplante „Resonanzraum“ sollte mit „Welt Bürger Innen“, eröffnet werden. Dort sollten die drei Fragen „Wo stehst du? Wohin gehst du? Was bewegt dich?“ wie auch die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen im Mittelpunkt stehen, universelle und persönliche Fragen reflektiert und miteinander verknüpft werden und so ein Gegenwarts- und Zukunftsdialog entstehen. Dem Ludwigsburger „Fest der Künste, Demokratie und Nachhaltigkeit“ liegt ein Konzept zu Grunde, das besondere Räume für die Reflexion des Zeitgeistes in den Künsten und vor allem für soziale Interaktion entstehen lassen soll – was sich in Zeiten physischer Distanz jedoch nicht in der geplanten Form umsetzen lässt.

In den kommenden Wochen werden daher mit dem „Resonanzraum“ umfangreiche Möglichkeiten für Begegnungen im digitalen Raum genutzt. Hinzu kommen Interviews mit Künstlern zu ihren Arbeiten in Zeiten vor und während Corona, Hintergrundmaterial zu den Interviews sowie weiterführende Texte und vertiefende Informationen zu den Leitgedanken des Festivals. Weitere geplante Formate wie die „Pixelsinfonie“ am Do, 18.6. werden dort in ihrer Entstehung begleitet. Auch die Festspiel-Gäste und Resonanzraum-Besucher sind eingeladen, ihre Antworten auf die drei Fragen „Wir stehen. Was bewegt Dich gerade? Was kommt danach? Wohin gehen wir?“ zu formulieren und den „Schlossfestspielen“ zur Veröffentlichung zukommenzulassen. -ps/pat

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