Zahnmedizin in Karlsruhe - Fortbildungsmöglichkeiten zum Wohle des Patienten

Wissen & Buch // Artikel vom 14.03.2019

Die regelmäßige Vorsorge beim Zahnarzt gehört zu den wichtigsten ärztlichen Untersuchungen.

Denn leidet man einmal unter Karies oder Parodontitis, kann dies das Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen. Damit es nicht so weit kommt, braucht es eine ganzheitliche Zahngesundheitsvorsorge durch einen erfahrenen Zahnarzt, bei dem sich der Patient gut aufgehoben fühlt. Dafür sorgt in Karlsruhe die Akademie für Zahnärztliche Fortbildung.

Dass das Institut auch außerhalb von Baden-Württemberg bekannt ist, liegt nicht nur an der integrierten Poliklinik, sondern auch daran, dass auf das wissenschaftliche Arbeiten mit aktuellem Bezug zur Praxis Wert gelegt wird. Das belegen sowohl die 100 Einträge auf der Publikationsliste als auch die diversen Fortbildungsangebote für zahnmedizinisches Fachpersonal.


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Bundesweit bekannt ist deshalb auch die Karlsruher Konferenz, zu der seit 1986 regelmäßig Zahnärzte eingeladen werden, die Fortbildungsangebote der Akademie wahrgenommen haben. Die Konferenz widmet sich jedes Mal aufs Neue einem aktuellen Thema der Zahnmedizin und bietet verschiedenen Gastrednern die Möglichkeit, das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten.

Die nächste Konferenz findet am 5.4.2019 statt, und zwar unter dem Thema „Okklusion - was gibt es Neues?“. Dabei liegt der Fokus nicht nur auf der wissenschaftlichen Darstellung, sondern auch auf therapeutischen Maßnahmen für die Praxis. Und das ist durchaus sinnvoll, denn in der Praxis der Zahnheilkunde hat man es nicht nur mit der Materie an sich zu tun, sondern auch mit dem Menschen.

So wird man als Zahnarzt oder zahnmedizinischer Fachangestellter immer wieder mit neuen Situationen konfrontiert, in denen man flexibel und doch gelassen reagieren muss. Für ein vertrauensvolles Verhältnis zum Patienten ist nicht nur das Kennenlernen wichtig, sondern auch die Beratungsgespräche. Schließlich ist der Zahnarzt ebenso auf die Mitarbeit des Patienten angewiesen wie umgekehrt der Patient auf die wahrheitsgemäßen Angaben des Arztes.

Deshalb sollte der Zahnarzt deutlich machen, dass die Zahngesundheit auch erhebliche Kosten mit sich bringen kann. Da viele Patienten die Sorge haben, die finanzielle Last von aufwendigen Zahnarztbehandlungen nicht allein stemmen zu können, kann es ratsam sein, über Zahnzusatzversicherungen zu informieren. Schließlich ist das Leistungsangebot in Sachen Zahnmedizin gerade bei den gesetzlichen Krankenkassen begrenzt. Eine Zahnzusatzversicherung reduziert nicht nur den Eigenanteil beim Zahnersatz, sondern enthält auch hochwertige Leistungen. Dank unterschiedlicher Tarife haben Patienten die Kosten dabei stets unter Kontrolle.

Besonderes Feingefühl benötigt zahnmedizinisches Fachpersonal bei sogenannten Angstpatienten, die nur dann den Weg in die Praxis finden, wenn sie die Schmerzen nicht mehr aushalten. Um Zahnärzten die Behandlung von Angstpatienten zu erleichtern, bietet die Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe ein Curriculum zur zahnärztlichen Hypnose an. Mithilfe medizinischer Hypnose soll der Angstpatient in einen entspannten Trancezustand versetzt werden, in dem er unangenehme Empfindungen ausblenden kann.

Die Fortbildung zielt vor allem auf die soziale Interaktion mit ängstlichen Patienten in der Praxis ab und soll es dem medizinischen Fachpersonal ermöglichen, die Behandlung durchzuführen. Unterm Strich fasst es die Initiative zum Tag der Zahngesundheit richtig zusammen: Zähne benötigen Zuwendung, damit sie gesund bleiben. Das gilt für Patienten ebenso wie für Ärzte.

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