Zehn Tipps, um das Raumklima in der Stadtwohnung zu verbessern

Wissen & Buch // Artikel vom 19.07.2019

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Stickige, schlechte, trockene oder zu feuchte Luft sorgen in jeder Jahreszeit für ein unangenehmes Raumklima.

Problematisch ist das vor allem, weil es negative Folgen für die eigene Gesundheit haben kann. Von Kopfschmerzen über Allergien bis hin zu Schlaflosigkeit, es gibt viele denkbare Beschwerden, die durch ein schlechtes Klima in der Wohnung hervorgerufen werden können. Aus diesem Grund folgen hier zehn praktische und schnell umsetzbare Tipps, wie Verbraucher das Raumklima in der Stadtwohnung langfristig verbessern.

Tipp 1: Die Luft mit geeigneten Pflanzen filtern

Pflanzen verbessern die Raumluft, weil sie den enthaltenen Stickstoff wieder in Sauerstoff verwandeln. Ein ganz simpler und doch effektiver Tipp ist, das Raumklima mit Zimmerpflanzen zu verbessern. Im Laufe eines Tages atmen Verbraucher sowohl Kohlendioxid als auch Feuchtigkeit aus. Von diesen sind zum einen die Temperaturen in den Räumen sowie zum anderen das Wohlbefinden und die Konzentration abhängig. Zudem sondern Möbelstücke und Baustoffe eine gewisse Menge an gelösten Schadstoffen ab, die sich ebenfalls in der Luft absetzen. Dadurch wird das Klima in einem Raum maßgeblich beeinflusst. Mit grünen Zimmerpflanzen ist es möglich, die Schadstoffe zu filtern und Kohlendioxid in Sauerstoff umzuwandeln. So lässt sich das Raumklima im Nu verbessern und zwar auf Dauer.

Hinweis: Besonders empfehlenswerte Pflanzen zur Verbesserung des Klimas in der Wohnung sind Grünlilie, Aloe Vera, Bambuspalme, Bogenhanf und Einblatt.

Tipp 2: Luftentfeuchter für ein gesundes Raumklima

Grundsätzlich kann ein unangenehmes Raumklima aber auch durch die Vermischung von hoher Luftfeuchtigkeit und hohen Temperaturen entstehen. Das ist besonders in schwül-warmen Sommernächten der Fall. In Räumen mit einer niedrigen Luftfeuchte lässt es sich bei hohen Temperaturen besser schlafen. Außerdem ist das auch gesünder für den Körper, da eine feucht-warme Luft beispielsweise die Lunge belasten kann. Dies ist sowohl für Asthmatiker gefährlich als auch in puncto Schimmelbildung. Um eine gute Luftfeuchtigkeit in Räumen zu erzeugen, sind beispielsweise elektrische Luftentfeuchtungsgeräte empfehlenswert. Sie trocknen die Luft und sorgen für ein gesundes Klima.

Hinweis: Wer wissen möchte, worauf es bei solchen Geräten zu achten gilt, der schaut mal beim Luftentfeuchter Testvergleich vorbei, wo verschiedene Markenprodukte auf Herz und Nieren untersucht werden. Hier bekommen Verbraucher fundierte und faktenbasierte Bewertungen, ohne Beschönigungen.

Tipp 3: Beim Kochen und Duschen sollten die Fenster weit geöffnet sein

Sowohl beim Kochen als auch beim Duschen entstehen zwangsläufig nicht nur Gerüche, sondern auch Feuchtigkeit. Diese sammelt sich in den Räumen, was im schlimmsten Fall zu Schimmelbildung führt. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert bereits beim Zubereiten von Speisen und beim täglichen Duschgang, die Fenster in der Stadtwohnung zu öffnen. So beugen Verbraucher der Entstehung von Schimmel effektiv vor, da die Feuchtigkeit direkt abziehen kann.

Tipp 4: Raucher frönen dem Laster auf dem Balkon oder auf der Terrasse

Durch Rauch und Qualm von Zigaretten wird die Luft sehr trocken. Darüber hinaus ziehen die Gerüche von Glimmstängeln in Möbel und Textilien ein und die schlechte Luft bleibt dauerhaft in den Zimmern. Empfehlenswert ist daher, die Raucher zum Frönen ihres Lasters auf Balkon, Terrasse oder wahlweise einfach vor die Tür zu schicken.

Tipp 5: Gut und regelmäßig lüften, um Schimmel zu vermeiden

Nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig: Das richtige Verhältnis beim Lüften sorgt für ein gutes Raumklima. Es ist wirklich schwierig, ein richtiges und gutes Lüftungsverhältnis an den Tag zu legen, um ein gesundes Raumklima zu erhalten. Zudem ist es durch richtiges Lüften möglich, Schimmelbildung zu vermeiden. Den größten Austausch von Luft bekommen Räume beispielsweise in der Nacht in der Fenster-Kippstellung oder bei ganz geöffnetem Fenster. Im Winter ist das natürlich nicht gerade angenehm, weshalb es dann empfehlenswert ist nach dem Aufstehen, die Fenster aufzumachen. Dadurch kommen die Wohnräume in den Genuss des Stoßlüftens.

Hinweis: Es macht mehr Sinn, wenn die Räume zwei bis vier Mal täglich gut gelüftet werden, anstatt den ganzen Tag. Dabei sollte eine Dauer von fünf bis zehn Minuten beim Querlüften nicht überschritten werden. Mit Querlüften ist das Öffnen gegenüberliegender Fenster gemeint, sodass der klassische „Durchzug“ herrscht.

Tipp 6: Anordnung der Möbelstücke prüfen

Ein wichtiger Punkt, der oft etwas stiefmütterlich behandelt wird, ist die Anordnung und Platzierung der Möbel. Ratsam ist ein Abstand zur Wand von ungefähr zehn Zentimetern. Warum? Auch die Möbel und Accessoires „atmen“, geben Stoffe an die Luft ab und sind bei hohen Temperaturen diversen Belastungen ausgesetzt. Dadurch kann es bei einer unzureichenden Zirkulation hinter großen Schränken oder Sofaecken schnell zur Bildung von Schimmel kommen.

Tipp 7: Natürliches Licht spielt eine große Rolle

Das Raumklima wird neben den bereits genannten Faktoren ebenso vom Lichteinfall beeinflusst. Räume, die wenig bis gar kein Tageslicht erhalten, werden häufig aus verschiedenen Gründen gemieden. Sie verschlechtern das eigene Wohlbefinden und sorgen für eine unangenehme Grundstimmung. Natürliches Licht erhöht nicht nur die Lebensqualität, es sorgt auch für eine bessere Gesundheit.

Tipp 8: Elektronische Geräte sollten bei Nichtgebrauch ausgeschaltet werden

Wenn Gerätschaften nicht genutzt werden, ist es ratsam, diese komplett auszuschalten. Ansonsten können sie ungehindert Chemikalien und Schadstoffe an die Luft abgeben. Dass das nicht gerade zuträglich für ein gesundes Raumklima ist, ist klar.

Tipp 9: Bei der Einrichtung auf Qualität und Nachhaltigkeit achten

Wer gerade in den Genuss kommt, die Stadtwohnung neu einzurichten, der hält gleich Ausschau nach einer qualitativen Inneneinrichtung und setzt auf Nachhaltigkeit. Grund dafür ist, dass ökologische Möbel nicht nur unter fairen Bedingungen hergestellt werden, sondern auch für eine schadstofffreie Umgebung, eine gesunde Raumluft und ein bewusstes Leben sorgen.

Tipp 10: Duftkerzen und Duftöl verwenden

Mit einem angenehmen Duft lässt sich das Raumklima und das eigene Wohlbefinden steigern. Jeder, der schon einmal studiert hat, weiß, dass es nicht einfach ist edel im Studium zu wohnen. Da können Anschaffungen wie ein Luftentfeuchter schon mal ein Weilchen dauern, ehe das Geld beim Nebenjob dazu verdient ist. Als Alternative dienen in solchen Fällen Duftkerzen oder Duftöle. Sie spendieren nicht nur ein angenehmes Raumklima durch den verströmenden Duft, sondern tragen auch dazu bei, schlechte Gerüche zu vertreiben. Ätherische Öle haben außerdem den großen Vorteil, dass sie das eigene Wohlbefinden verbessern.

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