INKA #131

Inka Ausgaben // Artikel vom 12.10.2017

INKA #131

Es tut sich offenbar Positives in Sachen City-Belebung – hinter den Kulissen, versteht sich.

Wie zu hören ist, wird das „neue Stadtmarketing“ in der Karlstraße am Europaplatz ein Infocenter eröffnen. Ansonsten rumort es, zumal in der Kultur. Wie am Fall Kinemathek vs. Kurbel zu sehen ist. Die Kurbel-Genossenschaft zeigt ihren Einfluss durch ihre KAL-Mitglieder im Gemeinderat. Nun ja, gewisse Demokratiedefizite gibt es nun mal...

Aber eigentlich ist es eher das darauffolgende Karlsruhe-typische Diskurs-Defizit, das Probleme bereitet: Keiner traut sich was zu sagen. Wer eine Meinung hat oder zur Diskussion stellt oder nur mal was Sinnvolles vorschlägt, wird notfalls auf den Leserbriefseiten der hiesigen Monopolpresse plattgebügelt. Auch das Sandkorn schlingert leider – und ist bis Jahresende erst einmal geschlossen. Dann wird es offenbar neu aufgestellt weitergehen.

Nach der Wahl wurde übrigens das Büro der Linken in der Südstadt angegriffen. Und beim Spiel KSC gegen Erfurt schützten Ordner KSC-„Fans“, die neutral gekleidete Stadiongänger angingen, weil sie das Trio anhand eines „Die Toten Hosen“-Buttons als „Linke“ identifiziert hatten. Die Stadtgesellschaft ist gut beraten, sich diesen Auswüchsen entgegenzustellen!

Eine anregende Lektüre wünschen
Roger Waltz & das gesamte INKA-Team

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