Danko Jones

Popkultur // Artikel vom 04.12.2011

Danko Jones hatte ich längst abgeschrieben.

Seit ich das sympathische Großmaul 2001 für mich entdeckte, hatte er kontinuierlich abgebaut. Vom anfänglichen sorglos souligen Rüpelgaragepunk des kanadischen Schnellsprechers ist zugunsten einer kontrollierten Heavy-Rock-Offensive über die Jahre relativ wenig geblieben.

Umso überraschter war ich vom – von mir nur unwillig besuchten – Danko-Gig auf dem diesjährigen WOA: Seit US-Punk-Drum-Allzweckwaffe Adam „Atom“ Willard (u.a. Rocket From the Crypt, The Offspring, Social Distortion) dabei ist, scheint der alte Spirit wieder da zu sein: Eine Rock’n’Roll-Band, die unerschrocken in den Infight geht, und ein potenter Frontmann, der seine Larger-Than-Live-Attitude schamlos zur Schau trägt, selbstironisch, aber ohne je unglaubwürdig zu werden. Herrlich! -mex

So, 4.12., Substage, Karlsruhe

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