Hermeto Pascoal, Dub FX & Shantel

Popkultur // Artikel vom 01.08.2022

Hermeto Pascoal (Foto: Gabriel Quinta)

Hermeto Pascoal ist „Brasiliens Antwort auf Sun Ra“.

Komplexe brasilianische Rhythmen verknüpft der mittlerweile 86-jährige mit melodischem Einfallsreichtum. Das klingt lyrisch und wild, romantisch und rau, folkloristisch und futuristisch. Pascoal ist nicht nur Komponist (seine Musik findet sich u.a. auf Alben von Miles Davis), sondern auch Multiinstrumentalist, vom Akkordeon übers Saxofon bis zur Percussion. Das inkludiert die eigens erfundenen Instrumente seiner Band wie Teekannen, Nabenkappen und Steinschalen (Mo, 1.8.).

Von Straße auf die großen Bühnen hat es Dub FX geschafft. An seinem Konzept hat sich dennoch nichts geändert. Das Setup ist basic: Mit Körper und Stimme erzeugt der Australier Geräusche und Rhythmen, die er mit einem minimalen Setup aus Loopstation und Effektgeräten zu Tracks ausgestaltet. Von Hip-Hop, Drum’n’Bass und Dubstep kommend, findet er aktuell im Reggae die größte Inspiration (Di, 2.8.).

Tanzbare Migrationsgeschichte erzählt Shantel mit seinem Bucovina Club Orkestar, wenn sich Musik vom Balkan, dem Mittelmeer und aus dem Nahen Osten zu einer mitreißenden Melange vereinen (Mi, 3.8., jeweils 20.30 Uhr, Zeltival, Tollhaus). -fd

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