Jazzclub Karlsruhe

Popkultur // Artikel vom 15.01.2014

Im vergangenen Jahr runderneuert, feiert der Karlsruher Jazzclub 2014 das 45-Jährige.

Weiter geht es in der Schlachthof-Gaststätte mit dem klassisch besetzten Trio Uwe Oberg, Joe Fonda und Erwin Ditzner (Do, 16.1., 20 Uhr); anschließend würdigt Gitarrist Matthias Hautsch in der Reihe „Jazz Classix“ (Mo, 20.1., 20 Uhr) das dynamisch-kraftvolle Fusion-Gitarrenspiel von Mike Stern.

„Jazz, Baby!“ hat die Mannheimer Saxofonistin Alexandra Lehmler (Fr, 24.1., 20.30 Uhr, Kulturzentrum Tempel) den „No Blah Blah“-Nachfolger getauft und lässt wie üblich auch diesmal den Worten Taten folgen: Mal schimmern Farbtöne der Weltmusik und klassische Elemente durch, manchmal wird’s aber auch rockig, dreckig und derbe. Und am vierten Montag des Monats eröffnet im Tempel wieder das „Soulcafé“ (Mo, 27.1., 20.30 Uhr). Wenn Jazzclub-Vorstand und Bassist Niklas Braun eingezählt hat, groovt neben acht festen Mitspielern auch der Special Guest los!

Das Highlight im Januar: die preisgekrönte dänische Sängerin Sidsel Storm (Do, 30.1., 20 Uhr). Sie verspricht mit ihrer Band modernen, luftigen Vocal Jazz und bewegt sich damit auch auf dem dritten Album „Nothing In Between“ charmant an der Schwelle zum Pop.

Der Februar im Jazzclub startet mit dem Quintett um Saxofonist Frank Delle und Posaunist Klaus Heidenreich (Do, 6.2., 20 Uhr). Die beiden Mitglieder der NDR Bigband pendeln zwischen Tradition und Innovation, freier Improvisation und griffigen Momenten, offenem Schlagabtausch sowie zupackenden Grooves und erden dabei von der derzeit gefragtesten Rhythmusgruppe der deutschen Jazz-Szene begleitet: Robert Landfermann (Bass), Jonas Burgwinkel (Schlagzeug) und Sebastian Sternal (Piano). In die Welt der Jazz-Standards aus den 50er und 60er entführt dann das Quartett des Karlsruher Saxofonisten Andy Lehmann (Mo, 10.2., 20 Uhr).

Und viermal je Spielzeit treffen im Mittleren Foyer des Badischen Staatstheaters an einem Sonntagvormittag literarische Texte auf Jazz und Improvisation. Mit der Erzählung „Was in Erinnerung bleibt“ widmet sich Schauspielerin Eva Derleder (So, 9.2., 20 Uhr) diesmal der kanadischen Literaturnobelpreisträgerin Alice Munro. -pat

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