Tocotronic

Popkultur // Artikel vom 24.10.2010

In meiner langen Konzertgänger-Karriere gab es nur drei Shows, die ich vorzeitig verlassen habe.

Die Ärzte, weil ich nach zweieinhalb Stunden Kreuzschmerzen bekam, H-Blockx, weil mir die ewigen Aufrufe für Anti-Atom-Demos auf den Zeiger gingen, und – Tocotronic.

Denn in den frühen Jahren waren die Hamburger ob ihrer mit ihrem Erfolg in keinem Verhältnis stehenden musikalischen Unfähigkeit die Hassband für jeden, der selbst ein Instrument spielen konnte. Seither ist einige Zeit vergangen.

Erfolg haben die eins­tigen jungen Wilden – heute trägt man Anzug statt Kordhose und Trainingsjacke – des deutschen Indie-Pop zwar immer noch, aber dem Vernehmen nach können sie inzwischen sogar ihre Instrumente halten. Vorgelegt haben sie nun mit Schall und Wahn das letzte Album ihrer „Berlin-Trilogie“. -mex

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Bitte rechnen Sie 9 plus 1.

WEITERE POPKULTUR-ARTIKEL





Popkultur // Tagestipp vom 30.03.2021

Wer sich in der Hip-Hop- oder Hardcore/Metal-Szene bewegt, dem ist Lucas Ell ganz sicher schon einmal über den Weg gelaufen.





Popkultur // Tagestipp vom 29.03.2021

Vier Instrumente (darunter Geige, Saxofon und Klavier), und den Chorgesang (KIT-Konzertchor) beherrscht Arnika Sudhaus, aber die große Bühne überlässt sie nur zu gerne ihren zahlreichen MusikerfreundInnen.





Popkultur // Tagestipp vom 28.03.2021

Mitten auf dem Werderplatz zwischen Bars wie Iuno und Electric Eel liegt das Kohi.