Action Beat & Ten Volt Shock

Popkultur // Artikel vom 20.04.2014

Unfassbar: Die Halle 14 im Rheinhafen wurde geschlossen – weil der Stadtrat vor Jahrzehnten beschloss, der Rheinhafen sei kulturfrei zu halten.

Ausgerechnet die Freiräume, die im Industriegebiet noch immer zu finden sind, sollen der Kultur vorenthalten werden? Puffs aber sind erlaubt und erwünscht?

Das britische Künstlerkollektiv Action Beat spielte früher immer in der Halle 14 und mag auch ein bisschen stellvertretend stehen für den avancierten Kulturbegriff der Booker.

Die Bigband, jetzt mit G.W. SOK, dem Originalsänger der bekannten niederländischen Avantgardeband The Ex, kommt mit zwei bis drei Drummern und ist mit ihren sechs Gitarristen fast ein Gitarrenorchester. Im Stil von Glenn Branca werden jetzt in der Hackerei artifizielle Lärmwände aufgebaut und eingerissen – eine funzende Mischung aus Artrock und Noise 2014. Mit dabei sind Ten Volt Shock und die Schrei-Punks Jimi Satan. -rw

So, 20.4., 20 Uhr, Alte Hackerei, Karlsruhe

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Die am ersten Samstag des Monats von 14 bis 16 Uhr auf 104,8 MHz und querfunk.de gesendete und anschließend über www.mixcloud.com/inkastadtmagazin streambare Afrobeat-Show „INKA Afro Tunes“ (nächste Termine: 7.8.+4.9.) mit Helen Osayame Ruppert, Niklas Tischer und INKA-Verlagsleiter Roger Waltz ist der zweitjüngste Neuzugang auf Querfunk, dem Freien Karlsruher Mitmachradio.