Doro

Popkultur // Artikel vom 07.12.2012

Die Frau mag klein und zierlich sein.

Doch Doro Pesch verkörpert den Metal-Spirit glaubwürdiger als manch behaarter, zugehackter Zwei-Meter-Brüllaffe, wie er sich sonst in der Szene tummelt.

Zwar mag es die Düsseldorferin mit der Anrufung von Zusammenhalt und schwermetallischer Bruderschaft ein wenig übertreiben. Aber wenn man die Ex-Warlock-Frontfrau einmal auf der Bühne oder persönlich erlebt hat, kann man ihr das nicht übel nehmen. Zu sehr ist sie mit dem Herzen dabei.

Eben veröffentlichte sie ihr 16. Studioalbum „Raise Your Fist“ (Nuclear Blast), das mit Metal-Hymnen („Raise Your Fist In The Air“/„Rock Till Death“) den „All We Are“-Großtaten der 80er-Jahre in nichts nachsteht, bei überraschenden Balladen („It Still Hurts“ mit Motörhead-Warze Lemmy Kilmister), Midtempo-Tracks („Coldhearted Lover“) und Vollgassnummern („Take No Prisoner“) immer den richtigen Gang zwischen Tradition und Modernisierung einlegt. Support: Seven. -mex/pat

Fr, 7.12., 19 Uhr, Substage, Karlsruhe

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