Florian Ross

Popkultur // Artikel vom 14.04.2016

Man stelle sich eine Linie vor, die sich klar verfolgen lässt, irgendwann verschwimmt, bis sie von einer anderen schräg durchbrochen wird.

Die Musik von Florian Ross funktioniert so. Seine Herkunft ist spürbar, die Traditionen des Jazz sind erkenntlich, doch ab einem gewissen Punkt durchqueren neue, ungewohnte Strömungen den begangenen Pfad, halten Soundscapes und moderne, freie Improvisation Einzug, können auch plötzlich Pedal-Steel-Gitarre, Synthie und Klarinette das Klangbild formen.

„Lines & Crosscurrents“ eben – das neue Album hat der gebürtige Pforzheimer Tastenspieler ebenso dabei wie vier musikalische Mitstreiter. -fd

Do, 14.4., 20.30 Uhr, Kulturzentrum Tempel, Scenario Halle (Jazzclub-Konzert), Karlsruhe

Zurück

Einen Kommentar schreiben

WEITERE POPKULTUR-ARTIKEL





Popkultur // Tagestipp vom 16.02.2019

Er ist einer der derbsten Reimer der deutschen Hip-Hop-Landschaft.





Popkultur // Tagestipp vom 16.12.2018

Während das „Knock Out“ als größtes Heavy-Indoor-Festival Süddeutschlands mit Headliner Halloween auf „Pumpkins United“-Tour bereits Mitte Oktober den abermaligen Ausverkauf vermeldet hat, kann man beim ans jüngere Klientel gerichteten HC-Schwester-Festival noch zuschlagen.





Popkultur // Tagestipp vom 16.12.2018

Nach dem 2016er „Knockdown“ mit über 3.000 Besuchern hat sich das größte und härteste Hallenfestival Südwestdeutschlands letzten Winter erst mal durchschütteln müssen.



Popkultur // Tagestipp vom 20.11.2018

Vor 30 Jahren verwandelten Klaus Höger und sein damaliger Dorfschänken-Kompagnon Dieter Dickemann das zwischenzeitlich zur durchgenudelten Rotlichtkaschemme verkommene Altstadt-Lokal in eine lauschige Musikbar.





Popkultur // Tagestipp vom 18.11.2018

Wer Lukas Kranzelbinder von seiner Arbeit mit Shake Stew und Interzone kennt, weiß um sein beachtliches kreatives Potenzial.



Popkultur // Tagestipp vom 17.11.2018

Musik ist hier sowie in allen Varianten von der Open Stage bis zur Jam geboten.