Salif Keïta

Popkultur // Artikel vom 14.04.2014

Wenn es ein männliches Äquivalent für den Ausdruck „Grande Dame“ gäbe, dann müsste es zur Beschreibung des Sängers Salif Keïta herangezogen werden.

Seit über 40 Jahren verleiht der Malier der afrikanischen Musik, der afrikanischen Wut und der afrikanischen Seele seine einzigartige Stimme. Neben der Popularität, die er unter Landsleuten genießt, hat sich Salif Keïta vor allem in Frankreich einen Namen gemacht. In Haguenau stellt der jetzt 65-Jährige sein neues Album „Talé“ vor, das laut eigener Aussage „zum Tanzen verleiten soll“.

Produziert wurde es von Philippe Cohen Solal („Gotan Project“) – kein Wunder also, dass treibende Rhythmen und elektronische Beats an Einfluss gewonnen haben, Balafon- und Djembé-Klänge nun mit Discoelementen verschmelzen. Solal hat Salif Keïtas Musik eine digitale Verjüngungskur verpasst, die keineswegs im Widerspruch zu ihrem traditionellen Kern steht. Alors on danse. -sab

Di, 15.4., 20.30 Uhr, Théâtre Haguenau

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