Tinariwen

Popkultur // Artikel vom 23.02.2007

Bluesig-energetische Rockriffs, Reggae- und Funkeinlagen mit tranceartigen Gesängen alter Tuaregmelodien, eine für westliche Ohren oft ungewöhnliche Metrik.

Tinariwen gelten als die "Stones der Sahara" und haben Fans wie Robert Plant, Thom Yorke oder Carlos Santana. Seit dem Friedensabkommen von 1990 mit der Regierung von Mali haben die ehemaligen Tuareg-Kämpfer ihre Kalaschnikows endgültig an den Nagel gehängt und setzen ihre Rebellion nun mit E-Gitarren fort. Tinariwen bedeutet so viel wie "Leerer Ort", und so handeln ihre Songs vom Leben in der Sahara, den Erlebnissen in Libyens Militärcamps und der Sehnsucht nach einem autarken Leben. "Aman Iman" heißt ihre neue, dritte CD (Skycap/Rough Tade), die im Zenrum ihrer Show stehen dürfte. -rw

So, 4.3., Tollhaus

Zurück

Einen Kommentar schreiben

WEITERE POPKULTUR-ARTIKEL





Kid Francescoli

Popkultur // Tagestipp vom 22.02.2018

Julia Minkin und Mathieu Hocine formieren dieses amerikanisch-französische Elektro-Pop-Duo.

>   mehr lesen...




Holler My Dear

Popkultur // Tagestipp vom 22.02.2018

„Disco-Folk mit Groove und Geist“.

>   mehr lesen...




Die Sonne & The Monochrome Set

Popkultur // Tagestipp vom 22.02.2018

Mit zwei „Tapete Records“-Vorzeige-Acts schmückt sich der Südstadt-Kulturraum am „art“-Wochenende.

>   mehr lesen...




Jazz Classix: Jaco Pastorius

Popkultur // Tagestipp vom 19.02.2018

Für viele ist Jaco Pastorius einer der besten, wenn nicht sogar der beste Bassist der Welt.

>   mehr lesen...




DJ Brom & Friday Dunard

Popkultur // Tagestipp vom 17.02.2018

DJ Brom beliefert Köln mit Good News.

>   mehr lesen...




Locas In Love

Popkultur // Tagestipp vom 16.02.2018

Vor zehn Jahren erschien „Saurus“, das zweite Album von Locas In Love mit Wurzeln in Pforzheim, Mühlacker und Köln.

>   mehr lesen...