Tinariwen

Popkultur // Artikel vom 23.02.2007

Bluesig-energetische Rockriffs, Reggae- und Funkeinlagen mit tranceartigen Gesängen alter Tuaregmelodien, eine für westliche Ohren oft ungewöhnliche Metrik.

Tinariwen gelten als die "Stones der Sahara" und haben Fans wie Robert Plant, Thom Yorke oder Carlos Santana. Seit dem Friedensabkommen von 1990 mit der Regierung von Mali haben die ehemaligen Tuareg-Kämpfer ihre Kalaschnikows endgültig an den Nagel gehängt und setzen ihre Rebellion nun mit E-Gitarren fort. Tinariwen bedeutet so viel wie "Leerer Ort", und so handeln ihre Songs vom Leben in der Sahara, den Erlebnissen in Libyens Militärcamps und der Sehnsucht nach einem autarken Leben. "Aman Iman" heißt ihre neue, dritte CD (Skycap/Rough Tade), die im Zenrum ihrer Show stehen dürfte. -rw

So, 4.3., Tollhaus

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