Karlsruher Erstaufführungen

Kino & Film // Artikel vom 19.02.2020

Varda par Agnès (Foto: FilmKinoText)

Mit drei sehenswerten KA-Premieren startet die Kinemathek ins junge Jahr.

Nach „Jeannette“ drehten Bruno Dumont und seine Hauptdarstellerin Lise Leplat Prudhomme „Jeanne d’Arc“ (19.-25.2.), die Fortsetzung der Lebensgeschichte der französischen Nationalheiligen, und rebellieren wieder gegen jede ideologische Inbesitznahme der historischen Figur.

Ein heiter-tiefsinniges Selbstporträt inkl. Rückblick auf Leben und Werk schuf Agnès Varda, die Großmutter der Nouvelle Vague, mit ihrem letzten Film „Varda par Agnès“ (27.+29.2.), den sie vergangenen Februar wenige Wochen vor ihrem Tod noch auf der „Berlinale“ vorgestellt hat.

Und in dem berührenden Spielfilm „Das letzte Geschenk“ (5.-11.3.) erzählt der Argentinier Pablo Solarz die Geschichte des jüdischen Schneiders Abraham Bursztein, der von Buenos Aires über die BRD, ohne einen Fuß auf deutschen Boden setzen zu müssen, nach Polen reist, um seinen Lebensretter aus dem Zweiten Weltkrieg ausfindig zu machen. -pat

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