(Un)endliche Ressourcen?

Kunst & Design // Artikel vom 06.03.2020

Agnes Märkel, Letzte Ressourcen, Detail, 2015, VG Bild-Kunst Bonn, 2020

Wie eine Rosette sehen sie aus, Kirchenfenster, durch die das Licht strahlt.

Bei näherem Hinsehen wird erkennbar, dass sich die Mosaiken aus Aluverpackungen oder Metallgegenständen zusammensetzen: Auf dem Karlsruher Recyclinghof haben die Künstler und Fotografen Markus Jäger und Onuk Bernhard Schmitt Abfallprodukte gesammelt, fotografiert und am Computer zu kreisrunden Motiven kombiniert: eine künstlerische Antwort auf die Relikte unserer Zeit. Ihre Arbeiten sind Teil einer neuen Ausstellung über den Umgang von Künstlern und Künstlerinnen mit Klimawandel und Ökologie.

Ausgehend von ausgewählten Beispielen der vergangenen 40 Jahre stellt die Ausstellung zeitgenössische Positionen vor, die sich mit den wechselseitigen Einflüssen zwischen der globalisierten Konsumgesellschaft und ihrer Umwelt beschäftigen, Joseph Beuys, Bernd und Hilla Becher, Tony Cragg oder Sigmar Polke. Sie beobachten, dokumentieren und kommentieren die Veränderungen und Spuren, die die Nutzung und Ausnutzung unserer Lebensgrundlagen hinterlassen. -gepa

Eröffnung: Fr, 6.3., 19 Uhr, bis 13.9., Städtische Galerie Karlsruhe

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