Amorphis

Popkultur // Artikel vom 29.12.2011

„Ungeformt, gestaltlos“, gibt der Duden als Synonyme für das Wörtchen „amorph“ an.

Für Esa Holopainen, Gitarrist und Anführer von Amorphis, scheint demnach der Name seiner Band Programm zu sein. Ähnlich wie Paradise Lost sind die Finnen ihren Death-Metal-Ursprüngen seit Langem entwachsen, richtige Wurzeln geschlagen haben sie seither nirgends mehr.

Trotzdem haben sie eine ureigene Klangfarbe entwickelt, die sie auf den letzten Alben nur noch graduell aufmischen. Auf dem aktuellen Longplayer „The Beginning Of Times“ stehen neben einigen sehr melodischen Gothic-Folk-Songs zwar wieder mehr Tracks mit todesmetallischem Einschlag, aber die Band zeigt sich auch wieder von ihrer progressiven Seite. Mit dabei: Leprous und The Man-Eating Tree. -mex

Fr, 30.12., 19 Uhr, Substage, Karlsruhe

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