Cassandra Steen

Popkultur // Artikel vom 24.09.2011

„Deutsch­lands größte Soulpop­stimme“ verlässt auf „Mir so nah“ endlich das Glashaus der ewigen Balladenkönigin und setzt Akzente.

Zwar merkt man der Musik noch immer deutlich an, dass sie aus dem Dunstkreis der Naidoo-Pelham-Tawil-Connection entspringt, doch zeigt sich die Künstlerin in Titeln wie „Gebt Alles“ musikalisch emanzipierter und selbstbewusster als noch auf dem Vorgänger.

Und das zu Recht, verfügt Cassandra Steen doch nicht nur über die nötige Ausstrahlung als Künstlerin, sondern auch und vor allem über die vokalen Facetten, die sie von der Beliebigkeit deutschsprachiger Radiodudelei abheben können – wenn auch nicht immer tun. -er

Sa, 24.9., 20 Uhr, Tollhaus, Karlsruhe

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