Cyminology

Popkultur // Artikel vom 15.02.2009

Dem einen oder anderen mag das allgegenwärtige Vocal-Jazz-Geträllere schon zu den Ohren rauskommen.

Aber Cyminology sind definitiv anders. Der Trumpf des Berliner Quartetts ist ohne Frage die deutsch-iranische Sängerin Cymin Samawatie, die bei Verwandten fern der Heimat die mystische Welt der jahrhundertealten persischen Lyrik entdeckte.

Der Klang der Worte und die betörenden Melodien Samawaties sprechen die universale Sprache der Musik, die den Hörer auch ohne Persischkenntnisse emotional bei den Hörnern packt.

Ihre Begleitmusiker (Klavier, Drums, Bass) betten die orientalisch-lyrischen Weisen in sparsam instrumentierten Kammermusik-Jazz, der sich elegant zurücknimmt und doch Akzente zu setzen weiß. Zu Recht erscheint Album Nummer 3 „As Ney“ auf dem renommierten Jazz-Label ECM. -th


So, 15.2., 20 Uhr, Kulturzentrum Tempel, Scenario
www.kulturzentrum-tempel.de
www.cyminology.de
www.myspace.com/cyminology

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