Hans Söllner

Popkultur // Artikel vom 29.01.2016

Unermüdlich feindet er seit über drei Jahrzehnten den (Frei-)Staat an.

Mittlerweile sind die Dreads ab und Hans „Dampf“ Söllner schaut nicht nur in den Augen des „Münchner Merkurs“ aus wie ein in Würde gealterter Indianer. Einer, „der schon ein paar Schlachten geschlagen hat, ein bisschen Bart, das Gesicht furchig, der Blick stechend“.

Heiligabend feierte der bayerische Rebell aus dem Berchtesgadener Land seinen Sechzigsten; zuvor hat ihm der österreichische Journalist Christian Seiler die Lebensbeichte abgenommen: „Freiheit muss weh tun – Mein Leben“ heißt seine Autobiografie, in der Söllner erzählt, wie er vom Arbeiterkind zum Kochlehrling zum liedermachenden Kifferidol und Bühnenbandredner wurde, den er diesmal solo mit Klampfe gibt. -pat

Fr, 29.1., 20 Uhr, Festhalle Durlach, Karlsruhe

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Bitte rechnen Sie 9 plus 3.

WEITERE POPKULTUR-ARTIKEL