Mélissa Laveaux

Popkultur // Artikel vom 07.05.2010

Auf „Camphor & Copper“ ist kein vom Management geschliffenes Pop-Püppchen am Werk, sondern eine kantige Künstlerin mit Charakterstimme und einem eigenwilligen rhythmusbetonten Fingerpicking auf der Akustikgitarre.

Es gibt kein aufgerüschtes Setting, keine Materialschlachten – nur pure, reduzierte, ausdrucksstarke, elektrisierende Musik. Logisch, dass das Album auf dem non-konformen kanadischen Independent-Label No Format erschien.

Die Tochter haitianischer Immigranten singt auf Englisch, Französisch und Kreolisch und deckt die Bandbreite von Folk über Blues und Jazz bis zur Weltmusik ab, ohne sich zu verkünsteln. Wunderbar! -er


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