Necrophagist

Popkultur // Artikel vom 07.03.2007

1992, in der Hochphase des Death Metal, gründete Muhammed Suicmez aus Karlsruhe Necrophagist.

Schon seltsam, dass man von einer Band, die international als Nr. 1 des Tech-Metal gilt, beim Kultlabel des extremen Geschmacks, Relapse Records aus den USA, veröffentlicht, und die weltweit tourt, hier so rein gar nichts mitbekommt.

Warum also sind Necrophagist noch keine Death-Metal-Superstars? Weil ihre Musik ungefähr so leicht verdaulich ist wie drei Wochen alte Leichenteile! Was die Karlsruher Aasfresser in Sachen Drum- und Gitarrenarbeit abziehen, schält einem schier das Fleisch von den Knochen. Das Ganze klingt in etwa wie ein musikalisches Duell zwischen Terry Bozzio und Yngwie Malmsteen, bei dem es darum geht, möglichst Sachen zu spielen, die der andere nicht mehr kapiert - nur dass noch einer dazu grunzt. Für frickelverliebte Extremisten ein Fest, für alle anderen nur schwer erträglich. Support: Misery Index, Origin, Diskreet -rw/mex.

Mi, 14.3., 19 Uhr, Substage

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