Necrophagist

Popkultur // Artikel vom 07.03.2007

1992, in der Hochphase des Death Metal, gründete Muhammed Suicmez aus Karlsruhe Necrophagist.

Schon seltsam, dass man von einer Band, die international als Nr. 1 des Tech-Metal gilt, beim Kultlabel des extremen Geschmacks, Relapse Records aus den USA, veröffentlicht, und die weltweit tourt, hier so rein gar nichts mitbekommt.

Warum also sind Necrophagist noch keine Death-Metal-Superstars? Weil ihre Musik ungefähr so leicht verdaulich ist wie drei Wochen alte Leichenteile! Was die Karlsruher Aasfresser in Sachen Drum- und Gitarrenarbeit abziehen, schält einem schier das Fleisch von den Knochen. Das Ganze klingt in etwa wie ein musikalisches Duell zwischen Terry Bozzio und Yngwie Malmsteen, bei dem es darum geht, möglichst Sachen zu spielen, die der andere nicht mehr kapiert - nur dass noch einer dazu grunzt. Für frickelverliebte Extremisten ein Fest, für alle anderen nur schwer erträglich. Support: Misery Index, Origin, Diskreet -rw/mex.

Mi, 14.3., 19 Uhr, Substage

Zurück

Einen Kommentar schreiben

WEITERE POPKULTUR-ARTIKEL





Popkultur // Tagestipp vom 16.12.2018

Nach dem 2016er „Knockdown“ mit über 3.000 Besuchern hat sich das größte und härteste Hallenfestival Südwestdeutschlands letzten Winter erst mal durchschütteln müssen.





Popkultur // Tagestipp vom 10.10.2018

Vom 10. bis 13.10. geht das vom hiesigen Jazzclub ausgerichtete „Jazzfestival Karlsruhe“ in die fünfte Runde – nun neben dem ZKM auch an weiteren Spielorten.





Popkultur // Tagestipp vom 22.09.2018

Mit seinem Unten-oben-und-draußen-Festival feiert das Substage zum dritten Mal auf ebenso vielen Areas die Herbst/Winter-Saisoneröffnung.





Popkultur // Tagestipp vom 21.09.2018

Nach der Sommerpause meldet sich das Kulturzentrum Tempel mit einem prallen Konzertpaket zurück.





Popkultur // Tagestipp vom 18.09.2018

Als Co-Headliner sind die Norweger und die Isländer bereits bestens eingespielt.





Popkultur // Tagestipp vom 17.09.2018

Bei freiem Eintritt, aber ganz und gar nicht umsonst, widmen sich die „Jazz Classix“ unterschiedlichen Lichtgestalten des Jazz.