Orchestra Baobab

Popkultur // Artikel vom 14.07.2008

Eigentlich schon auf Eis gelegt und (halb) in Vergessenheit geraten, sorgten Wiederveröffentlichungen älterer Scheiben für wachsendes Interesse an der senegalesischen Kombo.

So kann’s gehen. Und das nicht nur in der eher ein Nischendasein führenden Weltmusik-Szene. Also taten sich die noch rüstigen Herrschaften erneut zusammen, nahmen mit Landsmann Youssou N’Dour ein neues Album auf – und haben seitdem keine ruhige Minute mehr, Konzertanfragen aus aller Welt haben das Bonusmeilen-Konto des Orchestras gewaltig wachsen lassen.

Die Schwermut des kubanischen Son, afrikanische Harmonien und Percussion-Rhythmen, feine Bläsersätze und warmer, souliger Gesang machen auch das letztjährige Album „Made in Dakar“ (World Circuit) zu einem wahren Ohrenschmaus. -th


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