Schnipo Schranke

Popkultur // Artikel vom 04.10.2017

Die einen nennen’s Hörkunst für Leute, die „Feuchtgebiete“ als Literatur ansehen, postpubertären Zwangsvulgarismus.

Für die anderen geht’s beim Ritt durch Pipi, Sperma, Eiter, unrasiertes Schamhaar und Bremsspurbuxen ums Sich-Aushalten-Müssen – den authentischen Realismus hinter der großen Liebe.

Und so war man denn verstört bis begeistert, dass Daniela Reis und Fritzi Ernst auf ihrem 2015er Debüt „Satt“ Worte wie Pisse, Pimmel und Pariser zu solch entzückenden Melodien singen können. Der Überraschungseffekt ist mit „Rare“ natürlich dahin, aber daran werden sich Freunde des vom minimalen „Schnipo Schranke“-Setup aus Piano, Schlagzeug und Cello untermalten Trash-Diskurses nicht im Geringsten stören. -pat

Mi, 4.10., 20.30 Uhr, Jubez, Karlsruhe

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