Sebastian Sturm & Exile Airline

Popkultur // Artikel vom 17.12.2015

Die Zeiten des ganz großen Hype um deutsche Reggae-Artists wie Nosliw, Patrice und Gentleman gehören schon länger der Vergangenheit an.

Aber als Roots-Reggae-Fanatic wollte Sebastian Sturm ohnehin keine Trendwelle reiten. Zwar bedient er die gängigen Themen wie Frieden, Liebe und Unity, unternimmt aber nicht wie so viele den hochnotpeinlichen Versuch, die jamaikanische Sprache und Message eins zu eins ins Deutsche zu übersetzen.

2006 mit seinem Debüt „This Change Is Nice“ von der „Riddim“ noch zum „Newcomer des Jahres“ gekürt, hat der Deutsch-Indonesier mit seiner Backingband Exile Airline nach vier Studioalben im legendären Harry J Studio auf Jamaica (wo auch Bob Marley einige seiner besten Alben aufgenommen hat) „The Kingston Session“ eingespielt. Neun neue Versionen bekannter Stücke aus dem gesamten Sturm-Repertoire mit seiner Stilvielfalt von Traditional und Modern Roots bis Ska und Jazz und einer Jam’n’Live-Atmo, wie man sie noch direkter eben nur vor der Bühne zu spüren bekommt. -pat

Do, 17.12., 20 Uhr, Substage, Karlsruhe - präsentiert von INKA

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