Tindersticks

Popkultur // Artikel vom 23.07.2013

Die musizierenden Anzugträger um Stuart A. Staples lassen gerne mal den Dandy raushängen.

Das Gehabe kommt aber auch nicht von ungefähr: Ungeachtet aller anderen britischen Strömungen geben sich die Indie-Legenden seit gut 20 Jahren elegant, episch und äußerst atmosphärisch, schreiben komplexe, intensive Songs, die von poetischen Texten, Klarheit, melancholischer Orchestrierung und dem murmelnden Gesang ihres traurigen Crooners geprägt sind.

Seit der Wiedervereinigung 2003 mehr denn je. Die Soundtrack-Kompositionen für Regisseurin Claire Denis haben den opulenten Kammer-Pop der Tindersticks weiter verfeinert; das neunte Album „The Something Rain“ ist eines ihrer besten, was das Selbstbewusstsein des Septetts nicht schmälern dürfte... -pat


Di, 23.7., 20.30 Uhr, Zeltival, Tollhaus, Karlsruhe

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