250 Jahre Schloss Solitude

Stadtleben // Artikel vom 22.06.2014

Das „Hofdiarium“ benennt den Termin ganz exakt.

Am 15.11.1763 wurde der Grundstein für das herzogliche Lustschloss Solitude in den Wäldern über Stuttgart gelegt. Einsam, wie der Name vermuten ließe, geht und ging es dort nie zu: Zunächst sollte lediglich ein Jagdschloss entstehen, am Ende aber prunkte ein raffiniertes Ensemble von Gebäuden in einem weitläufigen Schlossgarten.

Zeitweise zuständig für die Gärten und Obstplantagen: Johann Caspar Schiller, der Vater des Dichters. Einst waren sie nahezu so groß wie die Stuttgarter Innenstadt; heute ist nicht mehr viel davon zu sehen – eine „Entdeckungsreise in die verschwundenen Gärten der Solitude“ forscht nach, was von der einstigen Pracht noch zu finden ist (2.8., 14/16 Uhr).

Über die ebenfalls weitschweifige Hofhaltung des Carl Eugen klärt eine weitere Sonderführung auf (So, 22.6., 16 Uhr; So, 20.7., 11 Uhr), und das Jubiläum der Solitude wird am Schlosserlebnistag „mit Glanz und Gloria“ gefeiert – mit einer Kinderrallye, höfischen Tänzen und Fechtstunden, Führungen und Feuerwehrübungen im Hof.

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