Mehr gemeinschaftliches Wohnen

Stadtleben // Artikel vom 01.06.2021

Bei der Bebauung städtischer Grundstücke mit Wohnungen in Karlsruhe sollen gemeinschaftliche Wohnformen künftig stärker berücksichtigt werden.

Ab einer Größe von 2.000 Quadratmetern können die Grundstücke nach dem gestalterischen, ökologischen und inhaltlichen Konzept und nicht nach dem höchsten Preis vergeben werden. Genossenschaften, städtische Gesellschaften, Baugemeinschaften und private Bauträger sollen bei der Vergabe jeweils zu einem Viertel berücksichtigt werden. Der Kaufpreis der Grundstücke orientiert sich allein an ihrem Verkehrswert.

Die Stadtverwaltung sieht das neue Vergabekonzept als Reaktion auf die Flächenknappheit in der Stadt, stetig steigenden Baulandpreis, höhere ökologische Bauanforderungen und dem verbreiteten Wunsch nach gemeinschaftlichen Wohnformen. Im Vergleich zu anderen Städten in Baden-Württemberg sei die Anzahl städtischer Grundstücke aber gering, stellt die Stadtverwaltung fest. -fk

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